Bemessungswasserstand

Bemessungswiderstand

In den Erläuterungen zur WU-Richtlinie ist der Begriff Bemessungswasserstand wie folgt definiert: "Bemessungswasserstand: Der höchste innerhalb der planmäßigen Nutzungsdauer zu erwartende Grundwasser-, Schichtenwasser- oder Hochwasserstand unter Berücksichtigung langjähriger Beobachtungen und zu erwartender zukünftiger Gegebenheiten: Der höchste planmäßige Wasser- stand." Die in der DIN 18195 beschriebenen Abdichtungsarten werden hinsichtlich des Widerstandes gegen Wasserbeanspruchung (Lastfälle) unterschieden.

Vor Planungsbeginnen müssen deshalb Kenntnisse über die Bodenart, die Geländeform und der Bemessungswasserstand am Bauwerkstandort vorliegen.

Ohne Kenntnisse zum Baugrund muss vom Lastfall "drückendes Wasser" ausgegengen werden und entsprechende Abdichtungsmaßnahmen erstellt werden.

Der Verzicht auf geotechnische Untersuchungen vor Baubeginn ist oft leichtsinnig. Auch ergeben Ursachenermittlungen bei Wasserschäden ohne Klärung der Beanspruchung häufig Unsinn.

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