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-DIN 1045 / DIN EN 206 - Stahlbeton Hier sind Eigenschaften und Prüfungen des Betons geregelt. ACHTUNG! Weiße Wannen sind hier NICHT geregelt. Lediglich WU-Beton ist definiert, nicht aber in sich dichte Bauwerke aus Beton. Wesentlich sind hier die verschiedenen Betonfestigkeiten (früher zum Beispiel B25, heute zum Beispiel C(EM) 25/30) und die so genannten Expositionsklassen (z.B. XC 2). Expositionsklassen richten sich nach den Angriffen auf den Beton z.B. aus Salzen (Chloride), Wasser oder auch andere aggressive Stoffe.
DIN 1052 - Holzbau Hier werden hauptsächlich Berechnungsverfahren und Verbindungen geregelt. Mit Verbindungen sind sowohl Holz-, Schraub- und Nachgelverbindungen gemeint. Weiterhin werden die zulässigen Spannungen abhängig von der Holzart und der Spannungsrichtung (quer und längs zur Faser) geregelt.
DIN 1053 - Mauerwerk Einige der wenigen Normen, die wenigstens zum Teil im Internet abrufbar war. Dies ist nicht mehr der Fall. Diese Norm regelt Berechnung und Ausführung von Mauerwerk. Zum Beispiel werden Schlitze im Mauerwerk geregelt, Überbindemaße, Stürze, Mörtelgruppen und die Steine selbst.
DIN 4095, Drainanlagen Grundsätzlich sind gelbe Flexrohre in der Regel ungeeignet. Auch und gerade dann, wenn sie „kokosummantelt“ sind. Die DIN regelt aber eben nicht nur die Rohre, also die "Drainage", sondern vielmehr den kompletten Aufbau einer Drainanlage. Eben auch die Schichten am Haus, unter und über den eigentlichen Rohren.
DIN 4108 - Wärme- und Tauwasserschutz Hier ist der Mindestwärmeschutz (und auch der sommerliche "Hitze"schutz) einzelner Bauteile gefordert. Die Energieeinsparverordnung (ENEV) hat hier wenig mit zu tun, da es sich bei der EnEV um ein Bilanzverfahren handelt. Aber auch in der EnEV sind Mindestanforderungen an einzelne Bauteile gestellt, die sich in der DIN 4108 wieder finden (bzw. umgekehrt). Oft übersehen wird aber auch der Tauwasserschutz: es muss nachgewiesen werden, dass sich in einem Bauteil kein schädigendes Tauwasser ansammeln kann. Das wird oft bei Wärmedämmverbundsystemen „übersehen“, aber auch bei ungedämmten Kellerwänden. Die Berechnungsprogramme lassen sich im Internet finden.
DIN 4109 - Schallschutz Hier ist der Mindestschallschutz geregelt. Wie der Name schon sagt, ist das die Mindestanforderung, die aber bei weitem nicht ausreichend gegen Belästigung (lautes Radio, spielende Kinder, feiern etc.) ist. Daher sollte immer erhöhter Schallschutz vereinbart werden. In dieser Norm finden sich auch Tabellen, die die Abhängigkeit von Schallschutz zu Wanddicken darstellen. Auch der Unterschied zwischen Trittschall und Körperschall wird behandelt. Allerdings ist Schallschutz keine einfache Materie, so dass die Norm alleine auch nicht viel weiter hilft. Auf die Gefahr der Wiederholung: es ist eben nur die Mindestanforderung.
DIN 18195 - Abdichtung Die DIN 18195 regelt die Abdichtung von Gebäuden, nicht aber Flachdächer (hier sind die Flachdachrichtlinien maßgeblich). Achtung: diese Norm gilt nicht für Bauwerke, die an sich schon wasserdicht sind (z.B. weiße Wanne). Aber dazu später. Es wird in vier Lastfälle unterschieden:
- Nichtstauendes Sickerwasser - Aufstauendes Sickerwasser - Drückendes Wasser - Von innen drückendes Wasser
DIN 18202 - Maßtoleranzen Die Maßtoleranzen im Bauwesen sind für die meisten Baulaien erschreckend hoch. Nicht umsonst gibt es folgenden Spruch: "Die Schreiner arbeiten auf den Millimeter, die Zimmerleute auf den Zentimeter und die Maurer müssen aufpassen, dass sie auf dem Grundstück bleiben“
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